Gesund im Betrieb

Gesetzlicher Auftrag

Mit BEM Langzeiterkrankte wieder in den Arbeitsprozess integrieren

Mit der Einführung des § 84 Abs. 2 Sozialgesetzbuch (SGB) IX im Jahre 2004 (seit Januar 2018: § 167 Abs. 2 SGB IX) hat sich der Gesetzgeber die Erhaltung der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit aller Beschäftigen zur Aufgabe gemacht.

§ 167 Abs. 2 SGB IX: „Sind Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig, klärt der Arbeitgeber mit der zuständigen Interessenvertretung im Sinne des § 176, bei schwerbehinderten Menschen außerdem mit der Schwerbehindertenvertretung, mit Zustimmung und Beteiligung der betroffenen Person die Möglichkeiten, wie die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden werden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann (betriebliches Eingliederungsmanagement).“

Einfluss des SGB IX § 167 Abs. 2

Die gesetzliche Vorgabe regelt, wer am BEM-Verfahren beteiligt werden soll und welche datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu beachten sind.
Wie die Klärung auszusehen hat, wird jedoch nicht explizit vorgegeben, sondern in jedem Unternehmen können angemessene, betriebsspezifische Lösungen erarbeitet werden.

Passgenaue Strategien und Handlungsmöglichkeiten werden ausgeschöpft, um die Arbeitsfähigkeit gesundheitlich eingeschränkter Beschäftigter zu fördern und zu erhalten.

Mit einem professionellen BEM schaffen Sie in Ihrem Unternehmen die notwendigen Voraussetzungen, um die Eingliederung strukturiert, vertrauens­voll und rechts­konform durch­zuführen.
Sie sind gut vorbereitet.

Nur ein professionelles BEM schafft Rechtssicherheit!